AGB’s

Allgemeine GeschĂ€ftsbedingungen zur BonitĂ€tsprĂŒfung zum Zwecke eines Leasingvertrages

InChip.de Inh. Bilal Zeyno wird nachfolgend „Anbieter“ genannt. Derjenige, der die Leistung des Anbieters in Anspruch nimmt wird im Folgenden „Nutzer“ oder „KĂ€ufer“ bezeichnet. Anbieter und Nutzer/KĂ€ufer werden zusammen „Parteien“ genannt.

§ 1 Allgemeine Bestimmungen

Die Inhalte dieser Website und all ihrer Unterseiten werden mit grĂ¶ĂŸtmöglicher Sorgfalt erstellt. Der Anbieter (verantwortlich fĂŒr Produktion und Inhalt) ĂŒbernimmt keine GewĂ€hr fĂŒr die Richtigkeit, VollstĂ€ndigkeit und AktualitĂ€t der bereitgestellten Inhalte auf dieser Webseite. Die Nutzung der Inhalte der Website erfolgt auf eigene Gefahr des Nutzers.
Mit der Inanspruchnahme der Leistungen des Anbieters erklÀrt sich der Kunde bereit, diese AGB gelesen und akzeptiert zu haben.
Wenn im Rahmen dieser AGB von einer „schriftlichen“ BestĂ€tigung o.Ă€, geschrieben wird, reicht die Textform aus.
FĂŒr die Parteien der aufgefĂŒhrten Webseite gelten fĂŒr den Zweck dieser AGB, der BonitĂ€tsprĂŒfung dazu unter § 2 und § 3, grds. ausschließlich diese Allgemeinen GeschĂ€ftsbedingungen (im Folgenden „AGB“ genannt), es sei denn es wird individuell etwas Abweichendes vereinbart. Im letzteren Fall gehen die individuell vereinbarten Absprachen den AGB vor und erst nachrangig gelten die Regelungen der AGB.
Entgegenstehende oder von den AGB abweichende AGB des Nutzers oder anderer Dritter erkennt der Anbieter nur an, wenn seitens des Anbieters ausdrĂŒcklich schriftlich ihrer Geltung zugestimmt wird.
Der Anbieter ist jederzeit berechtigt, die AGB zu Ă€ndern, zu ĂŒberarbeiten oder zu ergĂ€nzen. Der aktuelle Stand der AGB wird explizit ausgewiesen. Es gilt stets die Fassung der AGB, die zum Zeitpunkt der Bestellung seitens des Nutzers im Internet veröffentlicht bzw fĂŒr den Nutzer zugĂ€nglich gemacht wurde.
§ 2 Leistungsgegenstand des Anbieters

Bei der vorliegenden Domain handelt es sich um die Verkaufsseite des Anbieters, auf der die Leistungen beworben werden. Inhalt der Leistungen ist das Angebot von Computern und IT aller Art zum Leasing.
Die Webseite dient dazu, einen Kontakt zwischen Interessenten und dem Anbieter herzustellen. Über den Konfigurator oder die direkte Kontaktierungsmöglichkeit kann der Interessent sein Interesse an einem der Produkte dem Anbieter mitteilen.
Wenn der Nutzer ein Produkt ausgewÀhlt hat und eine Anfrage an den Anbieter sendet, kommt dabei noch kein Leasingvertrag zustande.
Der Nutzer sendet dem Anbieter lediglich einen Antrag auf Abschluss eines Leasingvertrages. Hierzu erteilt der Nutzer dabei seine Einwilligung zur BonitĂ€tsprĂŒfung bei der Schufa. Der Anbieter wird daraufhin entsprechend der anhĂ€ngenden DatenschutzerklĂ€rung der SCHUFA, die der Nutzer zur Kenntnis genommen hat, eine BonitĂ€tsprĂŒfung bei der SCHUFA durchfĂŒhren. Sollte das Ergebnis positiv sein, nimmt der Anbieter durch schriftliche ErklĂ€rung gegenĂŒber dem Nutzer den Antrag des Nutzers auf Abschluss des Leasingvertrages an. Ohne eine positiv durch die SCHUFA mitgeteilte BonitĂ€tsauskunft kann der Anbieter keinen Vertrag mit dem Nutzer schließen.
Der Anbieter nimmt keine PrĂŒfung der von dem Kunden mitgeteilten Daten vor.
Auf die anhĂ€ngende SCHUFA-Information nach Art. 14 DS-GVO mit Stand vom Oktober 2020 wird ausdrĂŒcklich hingewiesen und am Ende der AGB angehangen.
§ 3 DatenĂŒbermittlung an die SCHUFA und Befreiung vom Bankgeheimnis

Der Anbieter ĂŒbermittelt im Rahmen dieses VertragsverhĂ€ltnisses erhobene personenbezogene Daten ĂŒber die Beantragung, die DurchfĂŒhrung und Beendigung dieser GeschĂ€ftsbeziehung sowie Daten ĂŒber nicht vertragsgemĂ€ĂŸes Verhalten oder betrĂŒgerisches Verhalten an die SCHUFA Holding AG, Kormoranweg 5, 65201 Wiesbaden. Rechtsgrundlagen dieser Übermittlungen sind Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe b und Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe f der Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO). Übermittlungen auf der Grundlage von Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe f DS-GVO dĂŒrfen nur erfolgen, soweit dies zur Wahrung berechtigter Interessen der Bank/Sparkasse oder Dritter erforderlich ist und nicht die Interessen oder Grundrechte und Grundfreiheiten der betroffenen Person, die den Schutz personenbezogener Daten erfordern, ĂŒberwiegen. Der Datenaustausch mit der SCHUFA dient auch der ErfĂŒllung gesetzlicher Pflichten zur DurchfĂŒhrung von KreditwĂŒrdigkeitsprĂŒfungen von Kunden (§ 505a des BĂŒrgerlichen Gesetzbuches, § 18a des Kreditwesengesetzes).
Der Kunde befreit den Anbieter insoweit auch vom Bankgeheimnis.
Die SCHUFA verarbeitet die erhaltenen Daten und verwendet sie auch zum Zwecke der Profilbildung (Scoring), um ihren Vertragspartnern im EuropĂ€ischen Wirtschaftsraum und in der Schweiz sowie ggf. weiteren DrittlĂ€ndern (sofern zu diesen ein Angemessenheitsbeschluss der EuropĂ€ischen Kommission besteht oder Standardvertragsklauseln vereinbart wurden, die unter www.schufa.de eingesehen werden können) Informationen unter anderem zur Beurteilung der KreditwĂŒrdigkeit von natĂŒrlichen Personen zu geben. NĂ€here Informationen zur TĂ€tigkeit der SCHUFA können dem SCHUFA-Informationsblatt nach Art. 14 DS-GVO entnommen oder online unter www.schufa.de/datenschutz eingesehen werden
§ 4 Rechte und Pflichten des Nutzers

Der Nutzer kann sich auf der Webseite des Anbieters informieren und einen Antrag auf Abschluss eines Leasingvertrages stellen, der mit der Einwilligung in eine BonitĂ€tsprĂŒfung durch die SCHUFA verbunden ist.
Ein Anspruch darauf, dass der Anbieter mit dem Nutzer einen Vertrag schließen wird, gibt es nicht.
Keinesfalls begrĂŒndet das Absenden des Antrags auf Abschluss des Leasingvertrages Rechtspflichten des Anbieters. Der Anbieter nimmt dabei lediglich eine BonitĂ€tsprĂŒfung bei der SCHUFA durch.
Der Nutzer ist berechtigt, die in Übereinstimmung mit diesen AGB gebuchten Leistungen in dem vertragsgemĂ€ĂŸen Umfang in Anspruch zu nehmen.
§ 5 Preise und ZahlungsmodalitÀten

Zahlungspflichten entstehen zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Erst im Falle des Zustandekommens eines Leasingvertrages fallen Kosten an, die den dortigen Vereinbarungen und AGBs zu entnehmen sind.

§ 6 Schlussbestimmungen

Nebenabreden, Vorbehalte, Änderungen oder ErgĂ€nzungen dieser AGB bedĂŒrfen zu ihrer GĂŒltigkeit der schriftlichen BestĂ€tigung durch den Anbieter. Auch die Abweichung von diesem Schriftformerfordernis bedarf ebenfalls der Schriftform.
Gerichtsstand fĂŒr alle aus dem VertragsverhĂ€ltnis entstehenden AnsprĂŒche und Rechtsstreitigkeiten zwischen dem Anbieter und dem Nutzer ist, soweit dies rechtlich zulĂ€ssig ist, der Sitz des Anbieters, Hannover, Deutschland.
Das UN-Kaufrecht wird ausgeschlossen und findet keine Anwendung.
EU- Sicherheitsportal: Die EU–Kommission stellt im Internet unter folgendem Link eine Plattform zur Online- Streitbeilegung bereit: http://ec.europa.eu/consumers/odr. Diese Plattform dient als Anlaufstelle zur außergerichtlichen Beilegung von Streitigkeiten aus Online–Kauf- oder DienstleistungsvertrĂ€gen, an denen ein Verbraucher beteiligt ist. Der Anbieter nimmt an Verbraucherstreitschlichtungsverfahren nach dem VSBG nicht teil.‹
Stand: 25.04.2021

SCHUFA-Information nach Art. 14 DS-GVO

  1. NameundKontaktdatenderverantwortlichenStellesowiedesbetrieblichenDatenschutzbeauftragten:
    SCHUFA Holding AG, Kormoranweg 5, 65201 Wiesbaden, Tel.: +49 (0) 6 11-92 78 0
    Der betriebliche Datenschutzbeauftragte der SCHUFA ist unter der o.g. Anschrift, zu Hd. Abteilung Datenschutz oder per E-Mail unter datenschutz@schufa.de erreichbar.
  2. DatenverarbeitungdurchdieSCHUFA

2.1 Zwecke der Datenverarbeitung und berechtigte Interessen, die von der SCHUFA oder einem Dritten verfolgt werden
Die SCHUFA verarbeitet personenbezogene Daten, um berechtigten EmpfĂ€ngern Informationen zur Beurteilung der KreditwĂŒrdigkeit von natĂŒrlichen und juristischen Personen zu geben. Hierzu werden auch Scorewerte ermittelt und ĂŒbermittelt. Sie stellt die Informationen nur dann zur VerfĂŒgung, wenn ein berechtigtes Interesse hieran im Einzelfall glaubhaft dargelegt wurde und eine Verarbeitung nach AbwĂ€gung aller Interessen zulĂ€ssig ist. Das berechtigte Interesse ist insbesondere vor Eingehung von GeschĂ€ften mit finanziellem Ausfallrisiko gegeben. Die KreditwĂŒrdigkeitsprĂŒfung dient der Bewahrung der EmpfĂ€nger vor Verlusten im KreditgeschĂ€ft und eröffnet gleichzeitig die Möglichkeit, Kreditnehmer durch Beratung vor einer ĂŒbermĂ€ĂŸigen Verschuldung zu bewahren. Die Verarbeitung der Daten erfolgt darĂŒber hinaus zur BetrugsprĂ€vention, SeriositĂ€tsprĂŒfung, GeldwĂ€scheprĂ€vention, IdentitĂ€ts- und AltersprĂŒfung, Anschriftenermittlung, Kundenbetreuung oder Risikosteuerung sowie der Tarifierung oder Konditionierung. Neben den vorgenannten Zwecken verarbeitet die SCHUFA personenbezogene Daten auch zu internen Zwecken (z.B. Geltendmachung rechtlicher AnsprĂŒche und Verteidigung bei rechtlichen Streitigkeiten, Weiterentwicklung von Dienstleistungen und Produkten, Forschung und Entwicklung insbesondere zur DurchfĂŒhrung interner Forschungsprojekte (z.B. SCHUFA-Kreditkompass) oder zur Teilnahme an nationalen und internationalen externen Forschungsprojekten im Bereich der genannten Verarbeitungszwecke sowie GewĂ€hrleistung der IT-Sicherheit und des IT-Betriebs). Das berechtigte Interesse hieran ergibt sich aus den jeweiligen Zwecken und ist im Übrigen wirtschaftlicher Natur (effiziente AufgabenerfĂŒllung, Vermeidung von Rechtsrisiken). Es können auch anonymisierte Daten verarbeitet werden. Über etwaige Änderungen der Zwecke der Datenverarbeitung wird die SCHUFA gemĂ€ĂŸ Art. 14 Abs. 4 DS-GVO informieren.
2.2 Rechtsgrundlagen fĂŒr die Datenverarbeitung
Die SCHUFA verarbeitet personenbezogene Daten auf Grundlage der Bestimmungen der Datenschutz-Grundverordnung und des Bundesdatenschutzgesetzes. Die Verar- beitung erfolgt auf Basis von Einwilligungen (Art. 6 Abs. 1 Buchstabe a DS-GVO) sowie auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 Buchstabe f DS-GVO, soweit die Verarbeitung zur Wahrung der berechtigten Interessen des Verantwortlichen oder eines Dritten erforderlich ist und nicht die Interessen oder Grundrechte und Grundfreiheiten der betroffenen Person, die den Schutz personenbezogener Daten erfordern, ĂŒberwiegen. Einwilligungen können jederzeit gegenĂŒber dem betreffenden Vertragspartner widerrufen wer- den. Dies gilt auch fĂŒr Einwilligungen, die bereits vor Inkrafttreten der DS-GVO erteilt wurden. Der Widerruf der Einwilligung berĂŒhrt nicht die RechtmĂ€ĂŸigkeit der bis zum Widerruf verarbeiteten personenbezogenen Daten.
2.3 Herkunft der Daten
Die SCHUFA erhĂ€lt ihre Daten einerseits von ihren Vertragspartnern. Dies sind im europĂ€ischen Wirtschaftsraum und in der Schweiz sowie ggf. weiteren Dritt- lĂ€ndern (sofern zu diesen ein entsprechender Angemessenheitsbeschluss der EuropĂ€ischen Kommission existiert) ansĂ€ssige Institute, Finanzunternehmen und Zahlungsdienstleister, die ein finanzielles Ausfallrisiko tragen (z.B. Banken, Sparkassen, Genossenschaftsbanken, Kreditkarten-, Factoring- und Leasingunter- nehmen) sowie weitere Vertragspartner, die zu den unter Ziffer 2.1 genannten Zwecken Produkte der SCHUFA nutzen, insbesondere aus dem (Versand-) Handels-, eCommerce-, Dienstleistungs-, Vermietungs-, Energieversorgungs-, Telekommunikations-, Versicherungs-, oder Inkassobereich. DarĂŒber hinaus verar- beitet die SCHUFA Informationen aus allgemein zugĂ€nglichen Quellen wie etwa öffentlichen Verzeichnissen und amtlichen Bekanntmachungen (z.B. Schuldnerver- zeichnisse, Insolvenzbekanntmachungen) oder von Compliance-Listen (z.B. Listen ĂŒber politisch exponierte Personen und Sanktionslisten) sowie von Datenlieferanten. Die SCHUFA speichert ggf. auch Eigenangaben der betroffenen Personen nach entsprechender Mitteilung und PrĂŒfung.
2.4 Kategorien personenbezogener Daten, die verarbeitet werden
Personendaten, z.B. Name (ggf. auch vorherige Namen, die auf gesonderten Antrag beauskunftet werden), Vorname, Geburtsdatum, Geburtsort, Anschrift, frĂŒhere An- schriften | Informationen ĂŒber die Aufnahme und vertragsgemĂ€ĂŸe DurchfĂŒhrung eines GeschĂ€ftes (z.B. Girokonten, Ratenkredite, Kreditkarten, PfĂ€ndungsschutzkonten, Basiskonten) | Informationen ĂŒber nicht erfĂŒllte Zahlungsverpflichtungen wie z.B. unbestrittene, fĂ€llige und mehrfach angemahnte oder titulierte Forderungen sowie deren Erledigung | Informationen zu missbrĂ€uchlichem oder sonstigen betrĂŒgerischem Verhalten wie z.B. IdentitĂ€ts- oder BonitĂ€tstĂ€uschungen | Informationen aus allgemein zugĂ€nglichen Quellen (z.B. Schuldnerverzeichnisse, Insolvenzbekanntmachungen) | Daten aus Compliance-Listen | Informationen ob und in welcher Funktion in allgemein zugĂ€nglichen Quellen ein Eintrag zu einer Person des öffentlichen Lebens mit ĂŒbereinstimmenden Personendaten existiert | Anschriftendaten | Scorewerte
2.5 Kategorien von EmpfÀngern der personenbezogenen Daten
EmpfÀnger sind im europÀischen Wirtschaftsraum, in der Schweiz sowie ggf. weiteren DrittlÀndern (sofern zu diesen ein entsprechender Angemessenheitsbeschluss der EuropÀischen Kommission existiert oder Standardvertragsklauseln vereinbart wurden, die unter www.schufa.de eingesehen werden können) ansÀssige Vertragspartner gem. Ziffer 2.3. Weitere EmpfÀnger können externe Auftragnehmer der SCHUFA nach Art. 28 DS-GVO sowie externe und interne SCHUFA-Stellen sein. Die SCHUFA unterliegt zudem den gesetzlichen Eingriffsbefugnissen staatlicher Stellen.
2.6 Dauer der Datenspeicherung
Die SCHUFA speichert Informationen ĂŒber Personen nur fĂŒr eine bestimmte Dauer. Maßgebliches Kriterium fĂŒr die Festlegung dieser Dauer ist die Erforderlichkeit der Verarbeitung zu den o.g. Zwecken. Im Einzelnen sind die Speicherfristen in einem Code of Conduct des Verbandes „Die Wirtschaftsauskunfteien e. V.“ festgelegt (einsehbar unter www.schufa.de/loeschfristen). Angaben ĂŒber Anfragen werden nach 12 Monaten taggenau gelöscht.

  1. Betroffenenrechte

Jede betroffene Person hat gegenĂŒber der SCHUFA das Recht auf Auskunft nach Art. 15 DS-GVO, das Recht auf Berichtigung nach Art. 16 DS-GVO, das Recht auf Löschung nach Art. 17 DS-GVO und das Recht auf EinschrĂ€nkung der Verarbeitung nach Art. 18 DS-GVO. Die SCHUFA hat fĂŒr Anliegen von betroffenen Personen ein Privatkunden

ServiceCenter eingerichtet, das schriftlich unter SCHUFA Holding AG, Privatkunden ServiceCenter, Postfach 10 34 41, 50474 Köln, telefonisch unter +49 (0) 6 11-92 78 0 und ĂŒber ein RĂŒckfrageformular unter www.schufa.de/rueckfrageformular erreichbar ist. DarĂŒber hinaus besteht die Möglichkeit, sich an die fĂŒr die SCHUFA zustĂ€ndige Aufsichtsbehörde, den Hessischen Beauftragten fĂŒr Datenschutz und Informationsfreiheit, zu wenden. Einwilligungen können jederzeit gegenĂŒber dem betreffenden Vertragspartner widerrufen werden.

  1. Profilbildung(Scoring)

Neben der Erteilung von AuskĂŒnften ĂŒber die zu einer Person gespeicherten Informationen unterstĂŒtzt die SCHUFA ihre Vertragspartner bei deren Entscheidungsfindung durch Profilbildungen, insbesondere mittels sogenannter Scorewerte. Dies hilft z. B. dabei, alltĂ€gliche KreditgeschĂ€fte rasch abwickeln zu können.

Unter dem Oberbegriff der Profilbildung wird die Verarbeitung personenbezogener Daten unter Analyse bestimmter Aspekte zu einer Person verstanden. Besondere Bedeutung nimmt dabei das sogenannte Scoring im Rahmen der BonitĂ€tsprĂŒfung und BetrugsprĂ€vention ein. Scoring kann aber darĂŒber hinaus der ErfĂŒllung weiterer der in Ziffer 2.1 dieser SCHUFA-Information genannten Zwecke dienen. Beim Scoring wird anhand von gesammelten Informationen und Erfahrungen aus der Vergangenheit eine Prognose ĂŒber zukĂŒnftige Ereignisse oder Verhaltensweisen erstellt. Anhand der zu einer Person bei der SCHUFA gespeicherten Informationen erfolgt eine Zuordnung zu statistischen Personengruppen, die in der Vergangenheit eine Ă€hnliche Datenbasis aufwiesen.

ZusĂ€tzlich zu dem bereits seit vielen Jahren im Bereich des BonitĂ€tsscorings etablierten Verfahren der Logistischen Regression, können bei der SCHUFA auch Scoring- verfahren aus den Bereichen sogenannter Komplexer nicht linearer Verfahren oder Expertenbasierter Verfahren zum Einsatz kommen. Dabei ist es fĂŒr die SCHUFA stets von besonderer Bedeutung, dass die eingesetzten Verfahren mathematisch-statistisch anerkannt und wissenschaftlich fundiert sind. UnabhĂ€ngige externe Gutachter bestĂ€tigen uns die Wissenschaftlichkeit dieser Verfahren. DarĂŒber hinaus werden die angewandten Verfahren der zustĂ€ndigen Aufsichtsbehörde offengelegt. FĂŒr die SCHUFA ist es selbstverstĂ€ndlich, die QualitĂ€t und AktualitĂ€t der eingesetzten Verfahren regelmĂ€ĂŸig zu prĂŒfen und entsprechende Aktualisierungen vorzunehmen.

Die Ermittlung von Scorewerten zur BonitĂ€t erfolgt bei der SCHUFA auf Grundlage der zu einer Person bei der SCHUFA gespeicherten Daten, die auch in der Datenkopie nach Art. 15 DS-GVO ausgewiesen werden. Anhand dieser bei der SCHUFA gespeicherten Informationen erfolgt dann eine Zuordnung zu statistischen Personengruppen, die in der Vergangenheit eine Ă€hnliche Datenbasis aufwiesen. FĂŒr die Ermittlung von Scorewerten zur BonitĂ€t werden die gespeicherten Daten in sogenannte Datenarten zusammengefasst, die unter www.schufa.de/scoring-faq eingesehen werden können. Bei der Ermittlung von Scorewerten zu anderen Zwecken können auch weitere Daten(arten) einfließen. Angaben zur Staatsangehörigkeit oder besonders sensible Daten nach Art. 9 DS-GVO (z.B. ethnische Herkunft oder Angaben zu politischen oder religiösen Einstellungen) werden bei der SCHUFA nicht gespeichert und stehen daher fĂŒr die Profilbildung nicht zur VerfĂŒgung. Auch die Geltendmachung der Rechte der betroffenen Person nach der DS-GVO, wie z. B. die Einsichtnahme in die zur eigenen Person bei der SCHUFA gespeicherten Daten nach Art. 15 DS-GVO, hat keinen Einfluss auf die Profilbildung. DarĂŒber hinaus berĂŒcksichtigt die SCHUFA beim Scoring die Bestimmungen des § 31 BDSG.

Mit welcher Wahrscheinlichkeit eine Person bspw. einen Baufinanzierungskredit zurĂŒckzahlen wird, muss nicht der Wahrscheinlichkeit entsprechen, mit der sie eine Rech- nung beim Versandhandel termingerecht bezahlt. Aus diesem Grund bietet die SCHUFA ihren Vertragspartnern unterschiedliche branchen- oder sogar kundenspezifische Scoremodelle an. Scorewerte verĂ€ndern sich stetig, da sich auch die Daten, die bei der SCHUFA gespeichert sind, kontinuierlich verĂ€ndern. So kommen neue Daten hinzu, wĂ€hrend andere aufgrund von Speicherfristen gelöscht werden. Außerdem Ă€ndern sich auch die Daten selbst im Zeitverlauf (z. B. die Dauer des Bestehens einer GeschĂ€fts- beziehung), sodass auch ohne neue Daten VerĂ€nderungen auftreten können.

Wichtig zu wissen: Die SCHUFA selbst trifft keine Entscheidungen. Sie unterstĂŒtzt die angeschlossenen Vertragspartner lediglich mit ihren AuskĂŒnften und Profilbildungen bei der Entscheidungsfindung. Die Entscheidung fĂŒr oder gegen ein GeschĂ€ft trifft hingegen allein der direkte GeschĂ€ftspartner. Dies gilt selbst dann, wenn er sich einzig auf die von der SCHUFA gelieferten Informationen verlĂ€sst. Weitere Informationen zu Profilbildungen und Scoring bei der SCHUFA (z.B. ĂŒber die derzeit im Einsatz befindlichen Verfahren) können unter www.schufa.de/scoring-faq eingesehen werden.

Stand: Oktober 2020

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